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DPV2 Technische Daten

DPV2 Technische Daten
DPV2 Technische Daten

Produktinfo | Screenshots | Technische Daten

DPV2 Programmspezifikation

Überblick

Die Softwareanwendung DPV2 ist ein Ambulanzsystem zur Dokumentation mukoviszidosespezifischer Daten wie zum Beispiel Anamnese, Therapie, Komplikationen, Lungenfunktionsparameter, Laborwerte und vieles mehr. Die Nutzung des Systems erleichtert die tägliche Ambulanzarbeit und verbessert die Behandlungsqualität.

Systemarchitektur

Das System ist in Form einer Client-Server-Anwendung implementiert. Der Server stellt die zentrale Datenbank, das zentrale Medikamenten-System sowie ggf. das freigegebene Programmverzeichnis bereit.

Am Arbeitsplatz wird unter Benutzung der Client-Funktionalitäten der Datenbank bzw. des Medikamenten-Systems die Anwendung DPV2 ausgeführt.

Systemvoraussetzungen

Server

  • Hardware:
    CPU: 800 MHz minimal
    RAM: 512 MB minimal, ≥ 2 GB empfohlen
    HDD: 3 GB freie Kapazität minimal, ≥ 10 GB freie Kapazität empfohlen

  • Software:
    Betriebssystem: Microsoft Windows XP Professional, Microsoft Windows Server 2003 (alle Editionen), Microsoft Windows Server 2003 R2, Microsoft Windows Vista Ultimate, Microsoft Windows Vista Business, Microsoft Windows Vista Enterprise, Microsoft Windows Server 2008; jeweils mit aktuellem Service-Pack
    Datenbankserver: Oracle Database 10g Express, Standard oder Enterprise Edition
    Medikamenten-System: die jeweils aktuelle Version von ifap praxisCENTER

  • Netzwerk:
    Protokoll: TCP/IP
    Geschwindigkeit: 100 MBit/s minimal, 1 GBit/s empfohlen

Client

  • Hardware:
    CPU: 800 MHz minimal
    RAM: 512 MB minimal

  • Software:
    Betriebssystem: Microsoft Windows XP Professional, Microsoft Windows Server 2003 (alle Editionen), Microsoft Windows Server 2003 R2, Microsoft Windows Vista Ultimate, Microsoft Windows Vista Business, Microsoft Windows Vista Enterprise, Microsoft Windows Server 2008; jeweils mit aktuellem Service-Pack
    Datenbankclient: Oracle Database 10g Express Client bzw. Oracle Database 10g Client
    Framework: Microsoft .NET Framework 2.0 minimal

  • Netzwerk:
    Protokoll: TCP/IP
    Geschwindigkeit: 100 MBit/s minimal


Installation

Auf dem Serversystem wird der Datenbankserver sowie die Servervariante des Medikamenten- Systems installiert. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Anwendungskomponenten in einem freigegebenen Ordner auf dem Server zu installieren. In diesem Fall sind die Sicherheitseinstellungen für das .NET Framework entsprechend zu konfigurieren.

Die Anwendungskomponenten können alternativ auch auf jedem Client verteilt installiert werden (aus Gründen der aufwendigen Aktualisierung aller Clients ist diese Vorgehensweise aber nicht empfohlen). Jeder Client benötigt zudem eine Installation des Datenbank-Clients sowie die Registrierung des Medikamenten-Systems.

Schnittstellen:

Klinik-Informations-System (KIS):

Eine Anbindung von DPV2 an vorhandene KIS ist über eine HL7-Schnittstelle möglich (DPV2direktHL7; HL7-Versionen 2.2, 2.3, 2.4, 2.5 und 2.6; kostenpflichtige Erweiterung). Hierbei können Stamm-, Kassen- sowie Befunddaten (u. a. Laborwerte) übernommen werden und es besteht die Möglichkeit, Daten mittels eines PDF-Reports an das KIS zurückzusenden. DPV2 unterstützt hierbei sowohl eine HL7-Kommunikation über Sockets als auch über eine Dateischnittstelle. Die Möglichkeit zur Filterung einzelner HL7-Segmente ist vorhanden. Es ist möglich eine „Schatten- Datenbank“ vorzuschalten, die regelmäßig reorganisiert wird uns aus der die tatsächlich relevanten Patientendatensätze übernommen werden können. Der DPV2direktHL7-Server wird als Dienst gestartet und benötigt somit keinen angemeldeten Benutzer.

Auch für das HCM open hospital format existiert eine entsprechende Schnittstelle.

Praxis-Verwaltungs-System (PVS):

DPV2 kann über zwei Varianten an PVS angebunden werden:

  1. DPV2direktPVS – eine Schnittstelle, die alle relevanten und strukturiert dokumentierten Daten aus dem PVS ausliest (verfügbar für MediStar, Turbomed, Albis on Windows, M1, DocConcept, MCS ISYNET, EL; kostenpflichtige Erweiterung)
  2. BDT (Befunddatenträger) – über die BDT-Schnittstelle können vom PVS exportierte Daten in DPV2 übernommen werden; der Umfang der Daten hängt stark vom jeweiligen PVS ab ist aber in jedem Fall geringer als über DPV2direktPVS
Lungenfunktions-Messungen (LuFu):

DPV2 kann Dateien, die Lungenfunktions-Messwerte enthalten auslesen und zuordnen. Für jeden explizit in DPV2 zu dokumentierenden Wert kann ein Suchmuster hinterlegt werden (regulärer Ausdruck). Auf diesem Weg ist es möglich, LuFu-Messwerte aus nahezu jedem Dateiformat zu importieren (Textreport, GDT, BDT, …). Es existiert sowohl ein Einzel- als auch ein Sammelimport. Beim Sammelimport werden die Patienten anhand Ihrer LuFu-ID (z. B. Jäger-ID) zugeordnet. Alle Dateien, die beim Sammelimport eingelesen werden sollen, müssen in einem definierten Verzeichnis liegen. Die importierten Dateien werden optional nach dem Import gelöscht. Alternativ kann ein anderer Prozess diese Dateien verschieben und weiterverwenden.


Anmerkungen

Die Hard- und Softwarespezifikationen in diesem Dokument galten für die Nutzung von DPV2 in Zusammenhang mit dem Oracle-Datenbankserver zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments. Da ständig neue Versionen veröffentlicht werden behält sich axaris vor, diese Spezifikationen zu aktualisieren und anzupassen.

axaris empfiehlt einen dedizierten Datenbankserver. Sollten weitere Anwendungen auf dem Server betrieben werden, müssen die als empfohlen angegebenen Werte entsprechend erhöht werden.

Die Anforderungen an Hardware, Arbeitsspeicher und Speicherkapazität können abhängig von der Anzahl der Benutzer, der Netzwerknutzung, Festplattengrößen, Verbindungstypen und anderen Punkten sehr stark variieren. Die Hardware- und Softwareressourcen der Einrichtung sollten regelmäßig überprüft und mit den aktuellen Systemvoraussetzungen verglichen werden.

axaris empfiehlt den Einsatz von Datensicherungs- und Datensicherheitskomponenten für Hardware-, Datenbestands- und Anwendungs-Redundanz. Dies schließt das Vorhandensein doppelter Komponenten – auch kompletter Serversysteme – zur Gewährleistung einer möglichst hohen Verfügbarkeit ein. Zusätzlich sollten Sicherungsgeräte zum Speichern der Datenbanksicherungsdateien eingesetzt werden. Ein gutes Sicherungskonzept erfordert auch den Einsatz von Standard- Sicherheits-Hard- und Software, wie z.B. Firewalls sowie Werkzeuge zum Schutz gegen Computerviren und Spyware. Die Konfiguration der Sicherheitskomponenten liegt in der Verantwortung der Einrichtung.

Die hier vorgegebenen Systemanforderungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen ermittelt. Eine Garantie für den reibungslosen Betrieb von DPV2 im Rahmen dieser Systemanforderungen kann jedoch nicht gewährt werden. Diese Systemanforderungen können jederzeit ohne Ankündigung geändert werden.

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